17.06.2022 - Stadtentwicklungsprojekt / Neues Stadtquartier Insel Lindau am Bodensee

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In Zusammenarbeit mit dem Büro Heiler Geiger Architekten haben wir 3D Renderings erstellt, die eine mögliche Bebauung eines neuen Stadtquartier auf der Insel Lindau am Bodensee zeigt. Anbei zeigen wir die ersten Entwürfe und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit den Architekten und der Stadt Lindau.

Anbei noch eine Auszug aus der Pressemitteilung der Stadt Lindau:

„Erster Blick in die Zukunft der Hinteren Insel

Ein Stadtquartier lebendig, kleinteilig und mit vielen Begegnungsräumen – ganz wie die Altstadt der Lindauer Insel – ist das Ziel für die Bebauung der Hinteren Insel in Lindau. Im Stadtrat haben jetzt Stadtbaumeister Kay Koschka und sein Team erstmals gezeigt, wie die Häuser, Straßen und Höfe sich dort in die Landschaft einfügen.

Letztendlich baue man die DNA der Altstadt jetzt mit den Mitteln der Gegenwart weiter, erklärte Iris Möller von der Stadtplanung. So entsteht dort keine seelenlose Architektur, sondern ein lebenswertes, kleinteiliges Quartier mit bezahlbaten Wohnungen unter anderem für Familien. Dazu herrscht ein enges Beieinander von Wohnen und Arbeiten vor.

Dieses Quartier ist auch aus der Sicht von Christian Hörmann, gebürtiger Lindauer und für die CIMA beauftragt, die Entwicklung auf der Hinteren Insel zu begleiten. Nur mit zusätzlichen Bewohnern werde die Insel nachhaltig gestärkt und zudem auch langfristig für neue Einzelhandelsgeschäfte attraktiv.

Schon früher hatte Koschka betont, dass der Erhalt der Schule und des Kindergartens gefährdet sind, wenn es nicht gelingt, Familien auf der Insel und der Hinteren Insel anzusiedeln.

Einig waren sich Verwaltung und Stadtrat, dass die Lindauerinnen und Lindauer weiter in die Gestaltung der  Hinteren Insel einbezogen werden sollen. Bereits das jetzige Ergebnis des Rahmenplans sei das Ergebnis einer umfangreichen Bürgerbeteiligung.

Sie beschlossen deshalb einstimmig eine umfangreiche Informationskampagne. Zudem votierten sie mehrheitlich dafür, zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern eine Gestaltungssatzung zu erarbeiten. Ebenso soll es noch einmal eine Bürgerbeteiligung zum Nutzungsmix geben.“